Beerdigung

Sie selbst oder ein Mensch in Ihrer nächsten Umgebung bereiten sich auf den letzten Weg vor. Sterben gehört zum Leben.
- Vielleicht möchten Sie noch einmal mit jemandem sprechen, der etwas für sich behält.
- Vielleicht möchten Sie auch etwas beichten, sich die Seele erleichtern.
- Vielleicht möchten Sie das Abendmahl feiern, spüren und schmecken, dass Jesus, der Ihnen in Tod und Auferstehung vorangegangen ist, Ihnen nahe ist.
- Vielleicht tut es gut, wenn einfach jemand da ist, ohne zu reden, ohne etwas von ihnen zu fordern.
Dann fassen Sie sich ruhig ein Herz und rufen einen Pfarrer oder eine Pfarrerin. Dafür sind wir da!
Ein Ihnen wertvoller Mensch, ein Angehöriger ist verstorben. Dann sind Ihre Pfarrerin und Ihr Pfarrer gern als Seelsorger an Ihrer Seite. Wir hören zu, wir nehmen wahr, was Sie mit dem/der Verstorbenen verbindet, wir teilen die Erinnerung an die Person und wichtige Stationen in Ihrem Leben.
Im Trauergespräch wird auch die Gestaltung der Trauerfeier angesprochen werden.
Die Trauerfeier ist ein Gottesdienst, eine Feier des Lebens, getragen von der Zuversicht, dass Gott dem/ der Verstorbenen ein Leben in einer Dimension eröffnet, die sich unserer Wahrnehmung entzieht. Als Christinnen und Christen sind wir eingeladen, in das Bekenntnis mit einzustimmen:
Wir glauben an ... die Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Jedes Mitglied der evangelischen Kirche hat ein Anrecht auf eine evangelische Beerdigung. Dieses Recht sollte von Angehörigen oder von Sozialämtern (wenn keine Angehörigen bekannt sind) auch dann respektiert werden, wenn sie selbst nicht Kirchenmitglied sind.



